Alizé Rose-May (ARM)
Artist

Alizé Rose-May (ARM)

Alizé Rose-May (kurz ARM, *1990) erforscht - durch Video, Fotografie, Objekt, Forschung, Kuration, Text und Teaching - Beziehungen, die Konzepte von Kinship und Familie, Tradition, Verbindungen, Kollektivität und fabulative Räume des Zusammenseins. ARMs Interesse gilt dem Archiv, den Lücken der Geschichtsschreibung und der Frage, wie gemeinsames Leben möglich ist. ARM thematisiert queere Alltagsaspekte und bringt übersehene Geschichten in den Vordergrund, indem dey sich der queeren Semiotik und eines Vokabulars der Intimität bedient. ARM lebt und arbeitet in Bern seit zehn Jahren. ARMs Arbeit wird lokal, national und international gezeigt, beispielsweise 2025 in Bern (Stadtgalerie), in Winterthur (oxyd) und in Ernen (Zur Frohen Aussicht), 2024 in Fribourg (Wallstreet), 2023 in Lugano (Sonnenstube), 2022 in Freiburg im Breisgau (Kunstverein), 2021 in Genf (Le Commun) und 2020 in Rom (Spazio in Situ). 2023-2024 war ARM Resident:in bei der von Andrea Thal kuratierten Sommerakademie Paul Klee. 2024 war ARM in Residency in der Bibliothek Andreas Züst in Appenzell, 2023 in Genua (IT) und 2019 in Kairo (EG). 2024 hat ARM das Werkstipendium des Kantons Bern erhalten. 2025 hat ARM zusammen mit Eva-Maria Knüsel Kissing In My Subaru, eine Gruppenausstellung in der Stadtgalerie Bern co-kuratiert, rund um queere Lebensrealitäten und Traditionen im Alpen- und Ruralräume.